Alexis Hauser- Conductor

Biography (Deutsch)

 

 

 

Alexis Hauser, zurzeit kuenstlerischer Direktor des Orchestre symphonique McGill de Montreal und erster Gastdirigent des Ensemble Wiener Collage, hatte sein Dirigierdebuet 1970 in seiner Geburtsstadt Wien mit dem NTO Tonkuenstler Orchester. Der grosse Erfolg seines 1973 Debuets mit den Wiener Symphonikern fuehrte zu einer Einladung nach Tanglewood, USA, durch Seiji Ozawa im Sommer 1974, wo er vom Boston Symphony Orchestra mit dem Koussevitzky Dirigentenpreis ausgezeichnet wurde. Sein Debuet in denVereinigten Staaten erfolgte 1975 mit dem Atlanta Symphony Orchestra und Itzhak Perlman als Solist, sowie als Dirigent an der New York City Opera.

Sein Erstauftritt in Kanada 1976 mit dem Orchestre symphonique de Montreal fuehrte zu mehreren Re-Engagements. Von 1981 bis1988 war Hauser kuenstlerischer Direktor des Orchestra London Canada und verschaffte diesem Klangkoerper in kuerzester Zeit internationales Ansehen durch die erste - und von einem hervorragenden Presseecho begleitete - Europatournee des Orchesters im Jahre 1982 und durch ein von ihm initiiertes Internationales Gustav Mahler - Festival & Symposium mit Auffuehrungen der"Symphonie der Tausend". In Kanada sicherte er seinem Klangkoerper seit 1983 eine Fuelle von CBC-Aufnahmen und Uebertragungen. Zweimal erhielt er von der Canadian Performing Rights Organisation den sogenannten Award of Merit fuer die kontinuierliche Pflege zeitgenoessischer Musik.

Hausers europaeische Gastdirigate inkludieren die Wiener Symphoniker, das RSO-Wien und das Wiener Kammerorchester; die Rotterdamer Philharmoniker und das Radio-Philharmonische Orchester Hilversum, das Radio-Symphonieorchester Berlin, das Tschaikowsky - Symphonieorchester Radio Moskau, Orchestre National de Toulouse, die Philharmonia Hungarica, Budapester Philharmoniker (erster Gastdirigent 1991-95) und Budapester Symphoniker, Enescu Philharmonie Bukarest, sowie die Philharmonien von Zagreb, Belgrad und Ljubljana. Ausserdem trat er als Konzertdirigent in Deutschland, Finnland, Norwegen und Island auf. In Nordamerika erschien er als Gastdirigent der Symphonie-Orchester von San Francisco, Toronto, Montreal, Minnesota, Atlanta, Seattle, Rochester, Kansas City, Edmonton, und machte vor kurzem ein sehr erfolgreiches Debuet beim Pittsburgh Symphony Orchestra. In Lateinamerika u.a.das Mexikanische Staatsorchester und die Philharmonie UNAM in Mexico City sowie die Nationalphilharmonien in Lima (Peru) und Buenos Aires. Zu Hausers Festivaldirigaten zaehlen der Wiener Musikalische Sommer (nunmehr Klangbogen), der Carinthische Sommer und Der Steyrische Herbst in Oesterreich, das Festival Internazionale MusicArchitettura in L'Aquila ( Italien), Grant Park Festival in Chicago, Mozart-Festival in Washington D.C., Berkshire Music Festival in Tanglewood, MusiMars (Montreal) und Montreal Nouvelles Musiques, sowie das Bamboo Organ Music Festival in Manila, Philippinen. Von 1994 bis 1996 fungierte er als kuenstlerischer Berater und Hauptdirigent des zeitgenoessischen Musikfestivals Nierderoesterreich International, und von 1992 bis1998 war er erster Dirigent des internationalen Festival Mozart in Klausenburg, Siebenbuergen (Rumaenien).

Als passionierter Lehrer leitete Hauser Dirigier-Workshops am Royal Conservatory in Toronto und an der Universitaet fuer Musik und darstellende Kunst in Graz. Er dirigierte die Orchester der Juilliard- und der Manhattan School of Music in New York; weiters das Chicago Civic Orchestra (Training-Orchester der Chicago Symphony), St. Louis Philharmonic und das KCM Orchestra Tokyo von Japans groesster Musikhochschule, der Kunitachi Musikuniversitaet. Seine Interpretation der Sechsten Symphonie von Mahler in der Suntory Hall in Tokyo vom Dezember 1997 loeste ein sensationelles Presseecho aus und fuehrte zur Veroeffentlichung mehrerer CDs. Im Jahre 2001 wurde Hauser kuenstlerischer Direktor des Orchestre symphonique McGill de Montreal und im folgenden Jahr ergingen bereits Konzerteinladungen vom Festival International Lanaudiere in Quebec, Kanada, und von der New Yorker Carnegie Hall. Montreals "The Gazette" bezeichnete Hausers 2001 -Auffuehrungen von Verdis Falstaff "a revelation" und listete seine Interpretation der Zehnten Symphonie von Mahler (in der Auffuehrungsversion von D. Cooke) unter den "top 10 of 2002 - Classical Music" - Auffuehrungen. Ein grosser Erfolg im Maerz 2003 waren seine Konzerte beim neuen zeitgenoessischen Musikfestival Montreal Nouvelles Musiques. Auf dem Programm der naechsten Saison steht u.a. die Montreal-Premiere von Gustav Mahler's "Das KlagendeLied" im April 2004.

Seit 1999 besteht eine kontinuierliche Zusammenarbeit zwischen Alexis Hauser und dem aus Mitgliedern der Wiener Philharmoniker bestehenden "Ensemble Wiener Collage", die sich bisher auf Konzerte im Wiener Arnold Schoenberg Center und beim Festival "Steyrischen Herbst" erstreckt. Ein weiterer Zyklus ist im Musikverein nach der Renovierung des Gebaeudes geplant.

Zahlreiche CDs von Live-Mitschnitten aus Europa und Japan dokumentieren Hausers weitgespanntes Repertoire. Eine Serie von CDs mit dem Orchestre sympghonique McGill de Montreal ist in Vorbereitung. Die Fernsehaufzeichnung seiner Live-Auffuehrung der Ersten Symphonie von Gustav Mahler mit den Budapester Philharmonikern aus dem Jahre 1995 machte seinen Namen in weiten Kreisen Europas bekannt.

Als Sechsjaehriger begann Hauser mit dem Klavier- , ein paar Jahre spaeter mit dem Cellostudium, und waehrend des Gymnasiums studierte er Musiktheorie, Komposition und Dirigieren am Konservatorium der Stadt Wien. 1970 diplomierte er mit Auszeichnung in Hans Swarowskys Meisterklasse an der Universitaet fuer Musik und Darstellende Kunst in Wien. Seine Dirigierstudien ergaenzte er bei Sommerkursen mit Franco Ferrara (1969, Accademia Chigiana, Siena) und mit Herbert von Karajan und Milan Horvat (1970, Sommerakademie Mozarteum Salzburg). 1977 wurde er Preistraeger des Ersten Internationalen Hans Swarowsky-Dirigentenwettbewerbs in Wien.



KURZBIOGRAPHIE - Deutsch

Geboren in Vienna - Klavier- und Cellostudien als Kind - diplomierte 1970 mit Auszeichnung in Hans Swarowskys Meisterklasse an der Universitaet fuer Musik und Darstellende Kunst in Wien. Dirigierkurse bei Franco Ferrara und Herbert von Karajan.

1973 Dirigierdebuet mit den Wiener Symphonikern - erhielt 1974 den Koussevitzky Dirigentenpreis in Tanglewood - 1975 USA-Debuet mit dem Atlanta Symphony Orchestra und an der New York City Opera.

Gastdirigate: u.a.Wiener Symphoniker und RSO Wien, Rotterdamer Philharmoniker, Radio Symphonieorchester Berlin, Tchaikovsky Symphonieorchester Radio Moskau, Orchestre National de Toulouse, die Symphonieorchester von Pittsburgh, San Francisco, Minnesota, Montreal,Toronto, und Mexico City. 1981-88 Musikdirektor des Orchestra London Canada 1991-95 Erster Gastdirigent der Budapester Philharmoniker

Als Orchestertrainer hochqualifizierter junger Musiker dirigierte Hauser die Orchester der Juilliard- und Manhattan School of Music, das Chicago Civic-und KCM-Orchestra Tokyo.

Seit 2001 Kuenstlerischer Direktor des Orchestre symphonique McGill de Montreal . Seit 1999 erster Gastdirigent des "Ensemble Wiener Collage" (Mitglieder der Wiener Philharmoniker).

Zahlreiche CDs und Videos in Europa, Japan und Kanada.